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ÖSD Zertifikat C2 Wirtschaftssprache - Lesen Aufgabe 4 - Der Schreibtisch als Visitenkarte

Sie haben eine Kopie des folgenden Zeitungsartikels bekommen. Leider ist der rechte Rand abgeschnitten. Rekonstruieren Sie den Text, indem Sie die fehlenden Wörter bzw. Wortteile ergänzen (siehe Beispiele a, b, c). Achtung: Die Lösung ist nur dann richtig, wenn sie semantisch und formal korrekt ist. Fehlende Trennstriche und Satzzeichen werden nicht als Fehler gewertet.

Der Schreibtisch und die Ordnung darauf liefern Indizien über den Charakter der betreffenden Person, meinen Psychologen. Sie haben hunderte Schreibtische unter die Lupe genommen und danach eine Typisierung durchgeführt; der Psychologe Cary Cooper hat daraus fünf Charaktere abgeleitet.

Der „Ordnungsfanatiker" ist demnach zuverlässig, räumt aber offensichtlich auch Emotionen tagtäglich weg. Anders der „konsequente Familienmensch", dessen Arbeitsplatz voller Fotos und Erinnerungsstücke an Freunde und Familienmitglieder ist. Er ist loyal, familiär und legt Wert auf gute Freunde. Gelegentlich vermeidet er jedoch, Probleme beruflicher Natur anzusprechen.

Der „designverliebte Leader" legt Wert auf Stil und Hightech. Er ist zielstrebig und professionell, vermeidet es aber Gefühle zu zeigen. Schliesslich spricht die Studie auch den „Büro-Animateur" an: Er ist voller Spass und Freude, energiegeladen, sein Tisch ist immer voller neuer Dinge, doch gelegentlich leidet er darunter, nicht ernst

[aus einem Schweizer Wirtschaftsmagazin]

Beispiele:
(a) genommen zu werden. Schliesslich gibt es
(b) noch das „chaosbeherrschende Genie".
(c) Auf seinem Tisch stapeln sich Ordner und Papie-

1 re. „Er ist spannend und spontan, kann a
2 auch unzuverlässig und verunsichert sein", kom
3 die Studie zum Schluss. Die Ordnung am Sch
4 tisch sei auch dafür verantwortlich, ob ein Mitar
5 beruflich aufsteigen kann. So würden 70 Pro
6 des Top-Managements Mitarbeiter bevorzugen,
7 ren Schreibtisch aufgeräumt ist. „Auch diese
8 gaben sind kaum verwunderlich, denn im M
9 ment herrschen zum Teil immer noch Regeln
10 vergangenen Jahrhunderts", so ein anderer Psy
11 ge. Der Test sei im Wesentlichen kaum neu, d
12 Ergebnisse schubladisieren Menschen und d
13 könne im heutigen Arbeitsleben wohl kaum Si
14 und Zweck sein. Auch Cooper warnt da
15 Menschen nur aufgrund von Äusserlichkeiten
16 beurteilen. Er gibt zu bedenken, dass Ord
17 fanatismus auch ein Indiz für unflexibles Denk
18 sein kann. Einer gesunden Mischung sei der
19 rang zu geben. „Der Schreibtisch ist aber eine
20 tenkarte des Arbeitnehmers", so der Fach

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