Lesen Sie den folgenden Text und fügen Sie die Abschnitte A-G an der richtigen Stelle (1-5) im Text ein. Achtung: Zwei Abschnitte passen nicht in den Text!
A Die andere Hälfte sah dieselbe Frau, allerdings trug sie dieses Mal kräftiges Make-up und einen knielangen engen Rock, ein Oberteil mit Ausschnitt und hochhackige Schuhe.
B Schmollmund und offene lange Haare schaden dagegen der Karriere.
C Die Kleidung spielte also für die Kompetenz- und Intelligenzeinschätzung der vermeintlichen Sekretärin keine Rolle.
D Das fanden US-Wissenschaftler heraus, die in einer Studie den Einfluss von Kleidung auf die Wirkung ihrer Trägerin im beruflichen Kontext untersuchten.
E Das Ergebnis: Hielten die Versuchspersonen die Frau für eine einfache Sekretärin, dann hatte ihre Kleidung keinerlei Einfluss auf die emotionalen Reaktionen der Probanden.
F In ihrem Experiment zeigten die Wissenschaftler insgesamt 66 Studenten (28 Männer, 38 Frauen) ein Video, in dem eine Frau von ihrem Leben und ihren Hobbys erzählte. Anschließend sollten die Probanden schildern, welche Gefühle sie gegenüber der Frau hegten und wie sie diese in Bezug auf berufsrelevante Merkmale einschätzten.
G Männlich aussehende Frauen sind demnach in Führungspositionen gefragter. Ein schmaler Mund, eine hohe Stirn, tiefliegende Augen und breite Schultern werden als maskulin und damit für die Position geeignet empfunden.
Kleider machen Erfolg
Frauen, die es beruflich zu etwas bringen wollen, müssen auf ihr Outfit achten. Kleiden sie sich zu figurbetont, laufen sie Gefahr, für inkompetent gehalten zu werden: Wenn sich eine Frau, die eine Führungsposition innehat, körperbetont kleidet, erweckt sie negative Emotionen sowie den Anschein von Inkompetenz, während dieselbe Frau im Business-Outfit deutlich positiver beurteilt wird.
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Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung hat gezeigt, dass die Kleidung bei Frauen in niedrigen Positionen nicht diesen Effekt hat.
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Dabei teilten die Wissenschaftler die Studenten in zwei Gruppen: Die eine Hälfte der Versuchspersonen bekam ein Video vorgeführt, auf dem die Frau dezent geschminkt war und eine lange Hose, einen Rollkragenpulli und flache Schuhe trug.
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Einigen Studenten teilten die Wissenschaftler nun mit, dass es sich bei der Frau um die Geschäftsführerin einer Werbeagentur handle, während die anderen glaubten, sie arbeite als Sekretärin in dieser Firma.
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Egal, ob ihr Erscheinungsbild aufreizend oder zurückhaltend war - das Ausmaß an Sympathie und Respekt, das die Studenten der Frau gegenüber bekundeten, blieb gleich.
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Nicht so bei der angeblichen Geschäftsführerin: Hier erzielte die Frau in Businesskleidung erheblich höhere Sympathiewerte, als wenn sie figurbetont angezogen war. Die gleiche Frau wurde als Chefin im kurzen Rock als weniger kompetent und intelligent angesehen als mit langer Hose.
[aus einer deutschen Zeitschrift]
