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telc Deutsch B1-B2 Pflege - Lesen Teil 2 - Pflegeplanung Herr Funken

Lesen Sie die Sätze 28 - 32 und die Ausschnitte a - h aus der Pflegeplanung. Welcher Satz passt zu welchem Ausschnitt? Für einen Satz gibt es keine passende Antwort - wählen Sie dort x.

Aus dem Aufnahmebericht eines Altenheims:

Herr Funken leidet an rheumatischer Arthritis und ist nach einer Hüftgelenksoperation vor zwei Wochen erst wenig mobilisiert. Er verbringt einen Großteil des Tages liegend im Bett. Herr F. nähert sich der Kachexie, weil er aufgrund seines Krankenhausaufenthaltes an Appetitlosigkeit leidet.

a Problem: Herr Funken kann sich nicht alleine waschen durch körperliche Einschränkungen bedingt durch seine Hüft-OP und Gelenkserkrankung. - Ressourcen: Kann Wünsche äußern. Kann bei Grundpflege mithelfen. - Ziele: Nahziel: Ganzkörperpflege an Gewohnheiten von Herrn F. angepasst. Fernziel: Herr F. ist in vier Wochen in der Lage, so weit wie möglich selbstbestimmt die tägliche Reinigung und Hygienemaßnahmen durchzuführen. - Maßnahmen: Herr F. wird seinen Wünschen gemäß am Waschbecken sitzend vom Pflegepersonal mit lauwarmem Wasser gewaschen. PP reicht Herrn F. einen ausgewrungenen Waschlappen zum Waschen des Gesichtes und des Oberkörpers an und unterstützt bei Bedarf (Schmerzen).

b Problem: Herr F. leidet unter trockener Haut und kann sich aufgrund körperlicher Einschränkungen bedingt durch seine postoperative Schwäche und seine rheumatische Grunderkrankung nur teilweise selbst eincremen. - Ressourcen: Äußert Wünsche und Vorlieben: Möchte nach dem Waschen am ganzen Körper mit Körperlotion eingecremt werden. Gesicht und Oberkörper kann er selbst eincremen. - Ziele: Nahziel: Intakte Haut ist mit Unterstützung gewährleistet. Fernziel: Hautpflege wird in vier Wochen so weit möglich selbständig übernommen. - Maßnahmen: Herr F. wird 1x täglich und bei Bedarf (Juckreiz, Rötung, Schuppung) sowie nach der Ganzkörperpflege vom PP an Rücken und Unterkörper mit Lotion eingecremt. Erhält Unterstützung (Anreichen, Handführung) für die Pflege von Gesicht und Oberkörper mit Lotion.

c Problem: Herr F. kann sich nicht vollständig alleine an- und auskleiden durch körperliche Einschränkungen bedingt durch seine Hüft-OP und Grunderkrankung. - Ressourcen: Äußert Vorlieben: Trägt gerne Jogginghosen. Kann beim An- und Auskleiden des Oberkörpers mithelfen. Trägt nachts Schlafanzüge. Liebt gepflegtes Äußeres. - Ziele: Nahziel: Täglich gepflegtes Äußeres; entsprechend der Jahreszeit gekleidet; Fernziel: kann sich in vier Wochen alleine an- und auskleiden. - Maßnahmen: PP ist Herrn F. 2x tägl. behilflich beim An- und Auskleiden (mind. Tag- und Nachtwäschewechsel). Herr F. kleidet nach Anreichen der Kleidung den Oberkörper selbständig an.

d Problem: Herr F. ist dekubitusgefährdet (15 Punkte Bradenskala) aufgrund von Immobilität bedingt durch postoperative Schwäche bedingt durch seine Hüft-OP. (gefährdete Areale: Gesäß und Fersen) - Ressourcen: Erkennt die Notwendigkeit für häufigen Lagewechsel, unterstützt die Mobilisierung im Rahmen seiner Möglichkeiten. Kann Mikrobewegungen selbständig durchführen. - Ziele: Nahziel: intaktes Gewebe durch Dekubitusprophylaxe nach Expertenstandard. - Maßnahmen: Herr F. wird zu häufigem Lagewechsel im Liegen und Sitzen (Mobilisation in den Rollstuhl) aufgefordert, angeleitet und dabei unterstützt.

e Problem: Körperliche Mobilität beeinträchtigt durch postoperative Schwäche bedingt durch seine Hüft-OP sowie Grunderkrankung. - Ressourcen: Kann Wünsche äußern. Möchte sich mehr bewegen, nutzt Turnschuhe. Kann bei Gymnastik mitwirken. Mobilisation durch Krankengymnastik zwei mal zwei Stunden. - Ziele: Nahziel: Körperpflege am Waschbecken und Einnahme der Mahlzeiten im Rollstuhl. Fernziel: Geht in drei Wochen mit dem Rollator ein paar Schritte. - Maßnahmen: Mindestens zwei Mal täglich und bei Bedarf von PP in Rollstuhl mobilisieren.

f Problem: Mögliche Komplikation: Mangelernährung aufgrund Appetitlosigkeit seit dem Krankenhausaufenthalt. BMI 20 - Ressourcen: Herr F. kann Wünsche äußern; isst gerne Schokolade. Herr F. sieht Notwendigkeit der Kalorienzufuhr ein. - Ziele: Nahziel: Herr F. nimmt ausreichend Nahrung zu sich, Herr F. entwickelt Appetit. Fernziel: Nimmt in den nächsten vier Wochen 2 kg zu. - Maßnahmen: Wunschkost; PP fragt täglich nach Essenswünschen; 5 Mahlzeiten anbieten inklusive Zwischen- und Spätmahlzeit; täglich hochkalorische Trinknahrung anbieten.

g Problem: Herr F. kann sich seine Getränke nicht selbständig bereitstellen aufgrund seiner postoperativen Immobilität, Schmerzen an kleinen Gelenken. - Ressourcen: Herr F. kann alleine trinken; trinkt gerne Kaffee mit Milch, Apfelschorle und abends auch mal ein Bier. - Ziele: Nah- und Fernziel: Tägliche Flüssigkeitszufuhr von ca. 1800 ml ist gewährleistet. - Maßnahmen: PP stellt ausreichend Flüssigkeit bereit und führt Trinkprotokoll.

h Problem: Beschäftigungsdefizit durch Krankenhausaufenthalt, Immobilität und postoperative Schwäche - Ressourcen: Kann Wünsche äußern; spielt gern „Mensch ärgere Dich nicht"; geht gerne spazieren; zeigt Interesse an situationsangemessenem Zeitvertreib; trifft eine Auswahl aus den angebotenen Aktivitäten. - Ziele: Nah- und Fernziel: Tägliche Teilnahme an den Aktivitäten im Haus ist gewährleistet. Bewohner trifft eine Auswahl aus den angebotenen Aktivitäten im Rahmen seiner Möglichkeiten. - Maßnahmen: Sozialdienst bietet 1x täglich Auswahl an angemessenen Aktivitäten an (z. B. Spaziergänge im Rollstuhl); Alltagsmanagerin fördert Aktivitäten mit Mitpatienten.

28 Herr Funken soll bald wieder mit Hilfsmittel gehen.

29 Das Pflegepersonal dokumentiert, wie viel Flüssigkeit Herr Funken täglich zu sich nimmt.

30 Herrn Funken werden vom Pflegepersonal passende Beschäftigungsangebote gemacht.

31 Herr Funken wird bei Positionswechseln angemessen unterstützt.

32 Das Pflegepersonal unterstützt Herrn Funken beim Anziehen der Schuhe.

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