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ECL - B1 - Lesen Teil 2 - Umsonstläden

Du interessierst dich für Geschäfte, in denen man gebrauchte Kleider und andere Gegenstände umsonst mitnehmen kann. Lies den Text und beantworte danach die Fragen kurz, in Stichworten.

Umsonstläden

In der letzten Zeit gibt es vor allem in Großstädten solche Geschäfte, in denen man gebrauchte Gegenstände, insbesondere Kleider, abgeben oder mitnehmen kann. Man muss dafür nichts bezahlen. Wer in diesen Läden einkauft, muss kein Geld dabeihaben. Diese Geschäfte heißen Schenkladen oder Umsonstladen. Die Kunden können dahin Gegenstände bringen, die sie nicht mehr brauchen. Diese Gegenstände dürfen aber nicht defekt, unmodern oder stark abgenutzt sein. Wenn Textilien schmutzig sind, gibt es die Möglichkeit, dass diese kostenfrei gewaschen werden.

Bei Kunden sind außer Textilien Bücher, Computer und Geschirr, also Tassen, Teller, Vasen sehr beliebt. In einigen Läden findet man auch Lebensmittel in Dosen, Gläsern oder Flaschen. Die Angestellten, die in solchen Geschäften arbeiten, müssen nicht an der Kasse sitzen. Sie sollen nur die neuen Artikel sortieren und kontrollieren.

Die Kunden können die unterschiedlichen Gegenstände mit nach Hause nehmen und sie dort ausprobieren. Wenn sie nicht zufrieden sind, können sie die Waren wieder zurückbringen. Diese Möglichkeit nutzt man insbesondere bei Computern. In den Läden gibt es aber auch Regeln. Es ist zum Beispiel nicht erlaubt, dass die Kunden mehr als fünf Artikel mitnehmen. Man möchte nämlich nicht, dass die Kunden die Sachen aus dem Laden weiterverkaufen. Mit dem Projekt möchte man die armen Menschen unterstützen. So bekommen sie einige Sachen, die sie brauchen, aber sonst nicht kaufen können.

Die Idee für so ein Geschäft kam aus Hamburg. Dort eröffnete man 1999 einen Laden, in dem man die Waren kostenlos bekommen konnte. Inzwischen gibt es in mehreren europäischen Ländern eine Vielzahl an Umsonstläden.

Diese Geschäfte gehören nicht zu großen Handelsketten, es sind individuelle Projekte. Die Waren kann man nicht im Internet bestellen. Wenn man etwas haben möchte, muss man schon in eines der Geschäfte gehen. Diese befinden sich meistens in Garagen oder Kellern.

Die Umsonstläden funktionieren ganz einfach. Es geht hier nicht um den Warentausch, es ist ein freies Geben und Nehmen. Das heißt, dass man nicht unbedingt etwas in den Laden bringen muss, wenn man etwas mitnehmen möchte. Die Idee hat aber noch eine andere positive Seite. So entsteht weniger Müll und dadurch schützt man auch die Umwelt.

Beispiel: In was für Orten befinden sich Geschäfte, in denen man Waren gratis bekommt? → in Großstädten

1. Was braucht man in Umsonstläden nicht?

2. Welche Waren akzeptiert man in den Umsonstläden nicht? (2 Antworten) und

3. Was für Waren gibt es nur in wenigen Geschäften?

4. Welche Aufgaben hat das Personal der Läden?

5. Welche Artikel kann man mitnehmen und testen?

6. Was ist in den Geschäften nicht möglich?

7. Wem möchte man mit den Umsonstläden helfen?

8. Wo gab es den ersten Umsonstladen?

9. Wo kann man die Angebote der Läden nicht finden?

10. Wo findet man normalerweise die Umsonstläden?

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