Lesen Sie die Überschriften (A-I) und die nachstehenden Kurztexte (1-5). Welche Überschrift passt zu welchem Kurztext? Sie können jeden Buchstaben nur einmal wählen. Vier Buchstaben bleiben übrig.
A Erneuerbare Energien
B Unbeachtete Energiefresser
C Alternative Heizungen
D Energieeinsparung per Gesetz
E Schutz vor der Wärme
F Verzicht auf persönlichen Komfort
G Müll kann wertvoll sein
H Lange Wege lohnen sich
I Ökologisch problematische Globalisierung
Beispiel: Heizenergie wird immer teurer. Hier gibt es viele einfache, aber trotzdem effektive Einsparmöglichkeiten, man muss nur daran denken und darf nicht zu bequem sein. So sollten Fenster nie dauerhaft oder zu lange geöffnet sein. Mehrmals täglich kurzes Stoßlüften in Wohnräumen reicht für frische Luft aus. Öffnen Sie das Fenster für einige Minuten weit, sodass die Luft einmal komplett zirkulieren kann. So tun Sie der Umwelt, aber vor allem auch Ihrem Portemonnaie einen Gefallen! → Gezielte Belüftung
1 Viele Menschen machen Fernseher und Musikanlagen mit der Fernbedienung aus, aber denken dabei nicht daran, dass diese Geräte weiter Strom verbrauchen. Ähnlich sieht es mit dem PC aus, denn auch wenn er heruntergefahren ist, verbraucht er noch Energie, und zwar mehr als wir denken. Besser ist es also, diese Geräte ganz abzuschalten. Dazu müssen sie vollständig vom Stromnetz getrennt werden. Hängen mehrere Geräte an einer Steckdose, genügt eine Steckdosenleiste mit Abschaltknopf. Auch Zeitschaltuhren kann man hier sinnvoll einsetzen.
2 Die meisten Menschen nutzen ihr Auto ganz alleine, obwohl es fünf Sitzplätze hat. Alle Versuche, Fahrgemeinschaften für den Weg zur Arbeit ins Leben zu rufen, waren bisher ohne Erfolg, weil fast niemand etwas von seiner Bequemlichkeit aufgeben möchte. Wenn man die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt oder Fahrrad fährt, schont man die Umwelt noch mehr, weil so logischerweise weniger Treibstoff verbraucht wird. Kurze Strecken kann man oft zu Fuß oder mit dem Fahrrad schneller zurücklegen und hält sich dabei sogar noch fit!
3 Erdbeeren im Winter? Das muss nicht sein. Saisonales Obst und Gemüse aus der Region sind umweltfreundlicher. Auf den ersten Blick erscheint es wunderbar, dass die Jahreszeiten quasi aufgehoben sind, aber bei näherem Hinsehen erkennt man die Energieverschwendung. Man denke nur an die langen Transportwege per LKW oder sogar per Flugzeug und die künstlich beheizten und beleuchteten Gewächshäuser. Nicht anders beim Fleisch: Muss es denn unbedingt Rinderfilet aus Übersee sein? Das ist mit artgerechter Haltung und umweltgerechter Landwirtschaft ebenfalls nicht zu vereinbaren.
4 Früher bevorzugte die Mehrheit möglichst weißes und glattes Papier, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wie viel Giftstoffe und Energie bei der Herstellung nötig waren. Mittlerweile ist es ins Bewusstsein gedrungen, dass Schulhefte, Schreibblocks und Druckerpapier aus altem Papier unsere Ressourcen schonen: Bei der Produktion dieses Papiers wird weitaus weniger Energie und Wasser benötigt. Schreibwaren mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel" sind aus recyceltem Papier. Der Recyclingkreislauf sollte schon bei der Trennung des Hausmülls beginnen.
5 Die Europäische Union hat eine neue Verordnung erlassen, die ein stufenweises Verbot der Produktion von herkömmlichen Glühbirnen vorsieht. In einigen Jahren dürfen nur noch Energiesparlampen hergestellt und verkauft werden. Das bedeutet eine Energieersparnis von bis zu 80 Prozent. Allerdings gibt es auch vereinzelt Bedenken von Seiten der Umweltschutzverbände, weil die meisten Energiesparlampen giftige Stoffe enthalten, die schwer abzubauen sind. Unbestritten ist dagegen die Schonung von Rohstoffen durch die lange Lebensdauer der neuen Leuchtmittel.
