Mareike ist eine Schülerin aus Wuppertal. Für ein Minipraktikum arbeitet sie einen Tag im Januar bei der Müllabfuhr. Hier berichtet sie von dieser Erfahrung. Lies den Text und die Aufgaben. Kreuze bei jeder Aufgabe die richtige Lösung an.
Mein Wecker klingelt an diesem Morgen schon um halb fünf. Nicht weil ich immer so früh aufstehe, sondern weil ich heute um 5:45 Uhr in der Stadtmitte sein muss. Zuerst denke ich noch, dass mein Wecker kaputt ist, aber dann fällt es mir wieder ein: Heute werde ich einen Tag lang bei der Müllabfuhr Wuppertal arbeiten.
Ich wundere mich, dass ich nicht müde bin, denn sonst schlafe ich um diese Zeit noch. Aber heute bin ich wohl zu aufgeregt. Auch beim Frühstück mag ich nichts essen. In der Zentrale der Müllabfuhr angekommen, folge ich ein paar Männern in orangefarbenen Müllanzügen. Natürlich bekomme auch ich einen solchen Müllanzug. Ein Blick in den Spiegel bringt mich zum Lachen, denn ich sehe darin aus wie eine kleine, dicke Frau in Orange. Besonders schön finde ich das nicht.
Um halb sieben fahren wir los und ich freue mich, neue Leute kennen zu lernen: Thomas, Harald und Dirk. Sie sind für heute meine Arbeitskollegen. Seit mehr als zehn Jahren arbeiten sie schon als Team zusammen. Thomas arbeitet sogar schon zwanzig Jahre bei der Müllabfuhr.
Schnell sagen mir meine Arbeitskollegen, was ich machen muss. Das Leeren der Mülltonnen macht zuerst noch Spaß, nach ein paar Stunden ist es aber ziemlich anstrengend. Das Beste ist aber: Ich darf hinten auf dem Müllwagen im Stehen mitfahren. Darauf habe ich gewartet, und ich kann nur sagen: Es hat mir genauso viel Spaß gemacht, wie ich es mir vorgestellt habe! Immer wenn der Wagen voll ist, fahren wir zur „Müllverbrennungsanlage". Dort verbrennt man den Müll in einem großen Ofen.
Nach dem Feierabend denke ich noch einmal über den Tag nach. Der Tag hat zwar Spaß gemacht, aber ich möchte später trotzdem nicht bei der Müllabfuhr arbeiten. Das ist mir einfach zu anstrengend. Gut, dass an diesem Tag Thomas, Harald und Dirk dabei waren. Wir sind nach diesem einen Tag zwar nicht befreundet, aber ohne meine drei Kollegen hätte ich das alles nicht geschafft.
15. An diesem Morgen
16. Mareike lacht, als sie in den Spiegel schaut, weil
17. Thomas, Harald und Dirk
18. Den größten Spaß hat Mareike, als sie
19. Mareike hat diesen Tag durchgehalten, weil sie
20. Welche Überschrift passt am besten?
