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Styling: Die Universität als Laufsteg der Eitelkeiten

Zeig mir, was du trägst, ich sag dir, was du studierst

Kleider machen bekanntlich Leute und sind eine beliebte Ausdrucksmöglichkeit der individuellen Persönlichkeit. Doch gerade weil Lebensstil und Interessen über die Kleidung nach außen transportiert werden, wirkt das Outfit oft wie uniformiert. „UniLive“ wollte wissen: Warum sehen eigentlich alle Jus*-Studenten gleich aus? Warum denkt man beim Schlagwort Ethnologie an Rastafrisuren und bei Informatik automatisch an schwarze Jeans und weiße Socken?

Kleidung fungiert als Code, in einer Art Zeichensprache signalisiert sie die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. Schon im Mittelalter galt Mode als Merkmal der Standeszugehörigkeit, auf den heimischen Universitäten signalisiert sie die Zugehörigkeit zu bestimmten Fakultäten: Vom Styling lässt sich also auf die Studienrichtung schließen.

„Wirtschaftsstudenten tragen Timberlands oder hochhackige Schuhe, kombiniert mit engen Jeans oder einem kurzen Rock. Dazu tragen sie meist Blusen, möglichst in Pastellfarben, und darüber V-Ausschnitt- Pullover. Als Accessoires werden Perlenschmuck, eine Tasche von Longchamp und ein Pashmina-Schal getragen.“ Die österreichische Designerin Martina Rogy bedient sich bei ihrer Analyse nicht allein am Klischee, der beschriebene Wirtschaftler-Look fällt oft ins Auge.

Anzug oder Wickelhose
„Das Outfit ist eine Imagekomponente“, bringt es Stil- und Farbberaterin Ruth Glaser auf den Punkt. „Wirtschaftsstudenten haben eben im Kopf ‚Ich werde Bankdirektor‘ und kleiden sich dementsprechend gut.“ Aber auch auf anderen Fakultäten herrscht der Einheitslook, wobei es Geisteswissenschaftlern, so Rogy, prinzipiell nicht so wichtig ist, wie sie sich kleiden, weil „das Wissen im Vordergrund steht“. Die typischen Ethnologiestudenten beschreibt sie dennoch detailliert: „Sie tragen Naturfasern, weite Wickelhosen, lange bunte Röcke und Leinenblusen, sie schauen immer sehr naturverbunden aus.“ Und weiter: „Als Accessoires werden Tücher verschieden kombiniert und die Schmuckstücke sind aus Holz oder selbst gemacht. Sie kaufen in Secondhandshops, auf Flohmärkten oder in Fairtrade-Geschäften ein.“ Martina Rogy pauschalisiert munter weiter: Juristen tragen Anzug oder Kostüm, „manchmal kleiden sie sich aber auch legerer und sehen dann Wirtschaftswissenschaftsstudenten ähnlich. Zu ihren Outfits kombinieren sie teuren Schmuck und Taschen von Gucci oder Louis Vuitton.“

Der Trick der Wahrsager
Dass – nicht nur bei der Prüfung – der erste Eindruck zählt, ist allgemein bekannt. Kleidung erlaubt uns, Menschen einzuordnen, wir schließen vom Outfit auf die Gesinnung. „Viele Menschen drücken eine gewisse Gruppenzugehörigkeit aus, sei es ihre Vorliebe für eine bestimmte Musikrichtung, ihre politische Gesinnung oder ihren beruflichen Wirkungsbereich“, meint Rogy. „Auch wer sich nachlässig kleidet, sagt damit etwas aus“, führt Ruth Glaser aus, „und zwar: ,Schaut her, ich lege keinen Wert auf die Meinung anderer.‘ Es ist erstaunlich, wie viel sich von der Kleidung auf die Persönlichkeit des Trägers schließen lässt. Das ist wahrscheinlich der Trick der Wahrsager.“ Und weiter: „Je mehr man darauf achtet, desto mehr lernt man, Details zu erkennen. Bei einem Workshop in einer Bank ist es mir beispielsweise einmal gelungen, jedem Mitarbeiter das richtige Auto am Firmenparkplatz zuzuordnen.“

Hauptsache glaubwürdig
Die Wirkung, die unsere Kleidung auf das Gegenüber hat, lässt sich natürlich auch bewusst nutzen. Rogy: „Man kann sich als jemand ausgeben, der man eigentlich gar nicht ist.“ Der Haken: Nur wenn man sich nicht verkleidet, ist man auch „selbstsicherer, besser gelaunt und auch imstande, bessere Leistungen zu erbringen“. Es gilt also: Egal ob High Heels oder Converse, Chanel Nr. 5 oder Patchouli-Öl, wichtig ist allein, sich wohlzufühlen. Und: „Natürlich findet man auch in jeder Studienrichtung Leute, die anders aussehen und dem allgemeinen Trend nicht folgen“, beruhigt Rogy. Dabei handelt es sich wohl endlich um die viel zitierte Individualität.

Quelle: ÖSD.AT

AUFGABEN:

Quelle: mein-deutschkurs.com
Kleidung
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Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe
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Studenten und Studentinnen an Wirtschaftsuniversitäten
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An geisteswissenschaftlichen Fakultäten
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Ruth Glaser meint, dass
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Quelle: mein-deutschkurs.com
Laut Martina Rogy
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