Kurzreferat überarbeiten: Warum lacht der Mensch?
Im Text sind zehn Stellen fett gedruckt und nummeriert. Schreibe jede dieser Stellen neu, sodass der Satz dasselbe bedeutet. In deiner neuen Formulierung muss das vorgegebene Wort vorkommen – genau so, ohne es zu verändern. Den Rest des Satzes änderst du so, wie es nötig ist. Schreibe nur die neu formulierte Stelle ins Feld, nicht den ganzen Satz. Gibt es mehrere Möglichkeiten, schreibe nur eine.
In diesem Referat möchte ich (0) der Frage nachgehen, warum der Mensch lacht.
Laut der Nervenärztin Barbara Wild (1) ist Lachen ein motorisches Muster, das Gesichts-, Kehlkopf- und Atemmuskulatur aktiviert. Sein Ablauf wird im Hirnstamm generiert. Vor dem Lachen werden verschiedene Großhirnareale aktiviert. (2) Durch einen Witz treten neben sprachverarbeitenden Gebieten auch solche in Aktion, die den neuen Sinnzusammenhang herstellen, und solche (3) zur Erkennung der Inkongruenz zwischen Witzanfang und Pointe.
Bei einem guten Witz folgen dann gefühlsverarbeitende Regionen, die eine direkte Verbindung zum Hirnstamm haben. Außerdem (4) wird die Kontrolle über die Mimik vorübergehend aufgehoben. Damit kann das Lachen ablaufen.
Die Lachforscherin Barbara Merzinger erklärt, dass Lachen eine kulturell geprägte, gesellschaftlich normierte und soziale Verhaltensweise ist. Neunzig Prozent unseres Lachens haben (5) keinen Bezug zu Humor. Es ist Ausdruck von Gefühlen oder Erkenntnissen, es (6) kann aber auch als Kommunikationsmittel verwendet werden. Am häufigsten lachen wir während (7) unseres eigenen Gesprächsbeitrags. Jeder Mensch hat einen eigenen, unverkennbaren Lachstil, der (8) auf die jeweilige Lachsozialisation zurückweist. Dieser Lachstil variiert (9) abhängig vom Kontext.
Der Sinn für Humor schließlich (10) verbindet verschiedene Komponenten: Hierbei geht es etwa um die Fähigkeit, einen komischen Effekt zu produzieren, und um eine heiter-gelassene Haltung gegenüber den Widrigkeiten des Lebens oder den Unzulänglichkeiten der Mitmenschen.
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