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Goethe - B2 - Lesen Teil 3 - Schwimmen für sauberes Wasser

Du liest in einer Zeitung einen Artikel über ein Schulprojekt. Wähle bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.

Schwimmen für sauberes Wasser

Schwimmen ist gut. Gut für den Kreislauf, gut für die Muskulatur und eine gute Körperhaltung. Gestern war Schwimmen gut für Kinder in Afrika. Denn die Schülerinnen und Schüler eines Mainzer Gymnasiums stiegen ins Wasser, um möglichst viel Geld für ein Hilfsprojekt der UNICEF in Afrika mit Schwimmen zu verdienen. Der Erlös des Turniers geht an ein Internat in Mali. Dort muss mit ausländischer Hilfe die Wasserversorgung aufgebaut werden, denn ohne sauberes Wasser kann der Schulbetrieb nicht starten.

Sportunterricht einmal anders. Denn die Jungen und Mädchen brauchten nicht zu zeigen, wie gut sie einen bestimmten Schwimmstil beherrschen oder von einem Turm ins Wasser springen können. Die Lehrerinnen und Lehrer, die mitgekommen waren, hatten sogar ihre Notenbücher zu Hause gelassen, es war egal, ob jemand eine Eins oder eine Drei für seine Schwimmleistung verdient hatte.

Nicht egal war den Schülern jedoch, wie viel Geld sie mit ihrer Aktion verdienen konnten. Die Spielregeln waren folgendermaßen: Die Jugendlichen bekamen ein Blatt, auf dem sie so viele Sponsoren wie möglich eintragen sollten. Damit konnten Jugendlichen zu ihren Verwandten und Bekannten gehen und einen frei gewählten Geldbetrag eintragen lassen. Pro hundert Meter Schwimmen konnte irgendein Betrag angegeben werden.

Die Schülerinnen und Schüler hatten eine halbe Stunde Zeit, so viele Meter im Schwimmbecken zu schwimmen, wie sie in dieser Zeit schafften. Am Ende wurde das Sponsorengeld eingesammelt.

Auf allen Bahnen des städtischen Hallenbads herrschte an diesem Vormittag Hochbetrieb. Die Schülerinnen und Schüler zeigten eine hohe Einsatzbereitschaft und kämpften sich durchs Wasser wie die Weltmeister. Die Lehrer, die am Beckenrand standen und die zurückgelegten Distanzen notierten, waren erstaunt von der Leistung, zu der ihre Schüler imstande waren. Eher durchschnittliche Schüler im Schwimmunterricht wurden zu wahren Hochleistungssportlern. Spitzenreiter war der 11-jährige Marc aus einer sechsten Klasse, der sowohl die meisten Sponsoren als auch die meisten Meter gesammelt hatte: Er schwamm ohne Pause die ganze halbe Stunde durch und legte insgesamt tausend Meter zurück. Er selbst meinte am Ende: „Die letzten hundert Meter konnte ich kaum noch und dachte, ich muss aufhören. Ich wollte aber unbedingt die tausend Meter schaffen und habe noch einmal die Zähne zusammengebissen."

So kam bei dem Turnier auch eine ansehnliche Summe an Geld zusammen, die einem Repräsentanten von UNICEF feierlich übergeben wurde. Damit erhalten die Kinder in einem Internat in Mali endlich sauberes Wasser. Nach den guten Erfahrungen mit dem Schwimmturnier plant die Schule auch in Zukunft wieder Sportfeste für einen guten Zweck. Denn auch die Schüler waren von dem Turnier begeistert. Offen ist noch die Sportart: Schwimmen, Radfahren oder Laufen.

Beispiel: Eine Schule in Mainz unterstützt ein Hilfsprojekt, damit … → eine Wasserleitung installiert werden kann.

16. Die Lehrer im Sportunterricht …

17. Wie viel Geld eingenommen wurde, war abhängig von …

18. Bei dem Schwimmturnier war es wichtig, dass …

19. Die Lehrer bemerkten bei dem Schwimmturnier, dass …

20. Ein Elfjähriger wird in dem Bericht besonders hervorgehoben, weil …

21. Warum wird bald wieder ein Sportturnier stattfinden? Weil …

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