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Wie kann man mehr über Musik lernen? „Wenn man selbst Musik macht", sagt Paul Rolland, ein Wissenschaftler aus Amerika. „Unsere Musikstunde macht viel mehr Spaß als der richtige Unterricht", findet Michael. Der 12-Jährige besucht eine so genannte Musik-Klasse. Das Programm dazu hat Rolland für amerikanische High Schools entwickelt.
An einigen deutschen Schulen testet man dieses Programm seit ein paar Jahren in den fünften und sechsten Klassen. Zweimal in der Woche haben Michael und seine 28 Mitschüler eine Schulstunde lang Unterricht mit verschiedenen Instrumenten. Die Musiklehrerin und eine Kollegin von der Musikschule arbeiten dabei im Team.
Seit der ersten Stunde in der fünften Klasse musizieren die Schüler in einem Orchester. Dabei macht jeder seine eigenen Erfahrungen. Jan findet diesen Musikunterricht entspannend, er ist für ihn wie Freizeit. Und der gleichaltrige Sven findet klassische Musik richtig gut, seit er Geige spielt. Das Gehör entwickelt sich bei den Schülern besonders gut. Sie lernen außerdem, sich besser zu konzentrieren, auf die Mitschüler zu achten und die Instrumente vorsichtig zu behandeln.
Regelmäßig zeigt die Musik-Klasse ihren Mitschülern, Lehrern und Eltern, was sie gelernt hat. „Meine Familie kommt dann immer", erzählt Lukas stolz. Für Michael sind diese Veranstaltungen wichtiger als Fußballspiele, da sie etwas ganz Besonderes sind. Dafür üben die Schüler auch freiwillig zu Hause. Ab der siebten Klasse haben sie normalen Musikunterricht. Die meisten wollen darum in einer privaten Musikschule weitermachen.
10. Wer selbst ein Instrument spielt, versteht Musik besser.
11. Die Musik-Klasse trifft sich an drei Stunden pro Woche.
12. Den Musikunterricht geben zwei Lehrerinnen zusammen.
13. Die Musik-Klassen haben viele positive Effekte.
14. Nach der sechsten Klasse haben die Schüler Musikunterricht an einer privaten Musikschule.
