Lesen Sie den folgenden Text zu Frau Susanne Leutgeb. Ergänzen Sie anschließend den Pflegeüberleitungsbogen, indem Sie die fehlenden Informationen eintragen bzw. die passende Angabe auswählen.
Frau Susanne Leutgeb (32) erwartet ihr viertes Kind. Die ersten beiden Kinder (2018, 2020) wurden ohne Komplikationen entbunden, das dritte Kind (2022) musste per Kaiserschnitt geholt werden. Die Patientin wurde mit frühzeitiger Wehentätigkeit in der 23. Schwangerschaftswoche in die zuständige Landesklinik eingeliefert. Neben einer Anämie wurde auch eine Zervixinsuffizienz festgestellt, weshalb strenge Bettruhe verordnet wurde. Wegen ihres geschwächten Allgemeinzustands und ständiger Müdigkeit wurde der Patientin eine Eisentherapie verschrieben. Da Frau Leutgeb von Tabletten übel wird, erhält sie einmal wöchentlich 20 ml Ferinject als Infusion. Regelmäßige Blutkontrollen (Hb, Fer) werden vom niedergelassenen Gynäkologen durchgeführt. Außerdem empfiehlt die hausinterne Diätologin in einem Beratungsgespräch, auf Vitamin-C-haltige Nahrung zu achten und auf Tannine zu verzichten.
Seit ihrer Kindheit leidet Frau Leutgeb an Asthma. Derzeit ist sie beschwerdefrei, hat für den Notfall aber einen Inhalationsspray mit dem Wirkstoff Salbutamol erhalten, der in der Schwangerschaft als unbedenklich gilt.
Ihre früheren Schwangerschaften sind im Gegensatz zur jetzigen normal verlaufen und Frau Leutgeb macht sich große Sorgen wegen der Komplikationen. Obwohl sie unter Albträumen leidet und häufig schweißgebadet aufwacht, ist die Einnahme eines Schlafmittels derzeit nicht ratsam.
Die Patientin wird in die häusliche Pflege entlassen, eine mobile Hauskrankenpflege wurde veranlasst. Die Verordnung eines frühzeitigen Mutterschutzes durch den niedergelassenen Gynäkologen wird dringend angeraten.
Pflegeüberleitungsbogen (Auszug)
Name: Susanne Leutgeb
Alter: 32
Familienstand: verheiratet, 3 Kinder
aktueller Einlieferungsgrund: frühzeitige Wehentätigkeit in der 23. SSW
1 aktuelle Diagnose(n):
2 Vorerkrankung(en):
3 Bettruhe:
4 Medikament:
5 Dosierung:
6 Häufigkeit der Einnahme:
7 Bedarfsmedikation:
8 Schlaf:
9 mobile Hauskrankenpflege:
10 Empfehlung(en) an den behandelnden Facharzt:
