Lesen Sie den folgenden Text und kreuzen Sie für jede Lücke (16-25) die richtige Antwort an.
Verwerten statt achtlos wegwerfen!
Die meisten Menschen legen Wert auf einen sauberen und schönen Wohnraum. Dennoch stellt sich zunehmend (16) , dass viele für ihre weitere Umgebung nicht die gleiche Achtsamkeit aufbringen. „Littering", das achtlose Wegwerfen und Liegenlassen von Müll im öffentlichen Raum, ist ein ernst zu nehmendes Problem für Kommunen. Häufig handelt es sich bei den Abfällen um Getränkedosen, Take-Away-Verpackungen, PET-Flaschen oder Zigarettenstummel, die - (17) es vorhandene Müllbehälter gibt - in Parks, auf öffentlichen Plätzen, neben Straßen, auf Wiesen oder neben Fluss- und Seeufern deponiert werden. Littering hat nicht nur ökonomische Auswirkungen durch die anfallenden Beseitigungskosten, sondern zieht eine ganze Reihe (18) Konsequenzen nach sich. Tiere können sich an den weggeworfenen Gegenständen verletzen oder vergiften, insbesondere in Böden und Gewässern (19) Kunststoffe erweisen sich für Flora, Fauna und auch den Menschen als gesundheitsschädigend, wenn sie in den Nahrungskreislauf gelangen. Problematisch ist Abfall auf Wiesen und Feldern auch für die Landwirtschaft. Beim Mähen kommt es zur Zerstückelung des Mülls, welcher (20) in die weitere Produktionskette gerät. Materialsplitter, etwa von Aludosen, können dadurch im Futter landen und Tiere innerlich verletzen.
Wer sind überhaupt jene, die ihren Abfall (21) in der Umgebung entsorgen? Befragungen der Humboldt-Universität kamen zum Schluss, dass nicht Kinder und Jugendliche die Hauptverursacher sind, sondern junge Erwachsene zwischen 21 und 30 Jahren. Die Beweggründe dabei sind zu vielfältig, (22) man sie leicht auf einen Nenner bringen könnte. In den seltensten Fällen ist jedenfalls ein fehlender Abfallbehälter der Auslöser, sondern eher Bequemlichkeit oder Gleichgültigkeit. Manchmal läuft das achtlose Wegwerfen den Einstellungen einer Person sogar grundsätzlich zuwider, aber diese (23) mit anderen, als gewichtiger erachteten Werten in Konkurrenz, wie etwa der sozialen Akzeptanz unter Altersgenossen. Gerade junge Menschen bringen mit Littering oft eine Form von Protest zum Ausdruck.
Das Phänomen „Littering" hängt aber auch (24) damit zusammen, dass wir heute mit einem Überfluss an Verpackungen konfrontiert sind. Umso wichtiger wäre es, Abfälle als Rohstoffquellen zu betrachten. Gesammelt, richtig sortiert und wiederverwertet (25) sie einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.
